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Baltrum: Wissenswertes über die kleinste Ostfriesische Insel

Noch drei Wochen, dann geht es für mich endlich wieder nach Baltrum. Letzte Woche habe ich euch schon ein bisschen von meiner Vorfreude erzählt. Heute dachte ich mir, ich stelle euch die Insel einfach mal etwas genauer vor. Denn vielleicht kennt der eine oder andere Baltrum bisher noch gar nicht.

Baltrum von oben aus einem Flugzeug fotografiert


Baltrum gehört zu den sieben bewohnten Ostfriesischen Inseln und liegt zwischen Norderney und Langeoog. Mit einer Fläche von nur etwa 6,5 Quadratkilometern ist sie die flächenmäßig kleinste Ostfriesische Insel. Sie ist ungefähr fünf Kilometer lang und knapp eineinhalb Kilometer breit. Trotzdem – oder vielleicht gerade deshalb – gibt es dort erstaunlich viel zu entdecken.

Auf Baltrum leben laut aktueller Insel-Website rund 475 Einwohner. Die Insel besteht aus drei Ortsteilen: dem Westdorf, dem Ostdorf und dem Alten Ostdorf. Im Westdorf befindet sich der größte Teil der Geschäfte, Restaurants und öffentlichen Einrichtungen, während es Richtung Ostdorf und Altes Ostdorf zunehmend ruhiger und grüner wird. Im Westdorf findet man auch eines der bekanntesten Motive Baltrums: die Inselglocke, die das Wahrzeichen der Insel ist.

Eine weitere Besonderheit von Baltrum ist, dass die Insel autofrei ist. Nur wenige notwendige Fahrzeuge, wie beispielsweise Rettungswagen und Feuerwehr, sind dort unterwegs. Vieles wird stattdessen zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit Pferdefuhrwerken erledigt. Wer mit dem Auto anreist, lässt es deshalb auf dem Festland stehen und fährt von Neßmersiel mit der Fähre zur Insel. Die normale Überfahrt dauert ungefähr 30 Minuten.

Wer Strand mag, bekommt davon trotz der kleinen Insel ziemlich viel. Baltrum besitzt rund sieben Kilometer feinen Sandstrand. Dazu kommen Dünen, Salzwiesen und natürlich das Wattenmeer. Dieses gehört zum UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer. Auch für Vogelfreunde ist Baltrum interessant. In den Salzwiesen befindet sich eine große Lachmöwenkolonie. Die Lachmöwe gilt sogar als Symbolart der Insel.

Aber auch Wassersport-Freunde kommen auf Baltrum auf ihre Kosten. Durch die Lage mitten in der Nordsee bieten sich verschiedene Möglichkeiten, auf und im Wasser aktiv zu sein wie zum Beispiel beim Segeln, Surfen oder Kitesurfen. Wer es lieber etwas ruhiger mag, kann natürlich auch einfach in der Nordsee baden.

Baltrum blickt übrigens auf eine ziemlich lange Geschichte zurück. Die Insel wurde bereits 1398 erstmals urkundlich erwähnt - damals unter dem Namen Balteringe. Seit 1876 ist Baltrum Seebad und seit 1966 anerkanntes Nordseeheilbad. Ihren Beinamen „Dornröschen der Nordsee trägt die kleine Insel bis heute.

Natürlich erzählen all diese Zahlen und Fakten noch lange nicht, wie sich Baltrum tatsächlich anfühlt. Aber genau darum geht es dann in den nächsten Wochen wieder. Schließlich sind es jetzt nur noch drei Sonntage bis zur Abreise :)

Liebe Grüße, Sonja :)


Sonja 16.08.2026, 19.44

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